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1,1 Millionen Besucher bei Europas größtem Gottesdienst

Rund 1,1 Millionen Besucher verfolgten zwischen dem 29. März und dem 5. April 2009 den größten Gottesdienst Europas, der aus der Chemnitz Arena per Satellit an weit über 1.300 Veranstaltungsorte in 18 Ländern Europas übertragen wurde. Besonders beachtlich: Deutlich über 56.000 Menschen nutzten allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Angebot von ProChrist-Leiter Pfarrer Ulrich Parzany und suchten das Gespräch mit Seelsorgern am jeweiligen Veranstaltungsort. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“ und fand bereits zum siebten Mal statt.

ProChrist ist eine Einladung an die Menschen, sich mit grundsätzlichen Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens auseinander zu setzen. Offizielle Kirchenvertreter und zahlreiche Prominente besuchten die Impulsgottesdienste: So nahmen in Chemnitz zum Beispiel der sächsische Landesbischof Jochen Bohl und der Bischof des Bistums Dresden-Meißen Joachim Friedrich Reinelt an einem Abend teil. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Heinz-Horst Deichmann, Inhaber der größten Schuhhandelskette in Europa kamen an den Zentralveranstaltungsort. Ebenfalls zu den Unterstützern zählen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Bischof Wolfgang Huber, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-J. Weise und Golfprofi Bernhard Langer.

Rund 56.500 Menschen im deutschsprachigen Raum suchten das Gespräch

Die acht ProChrist-Abende haben viele Besucher tief beeindruckt. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind insgesamt rund 56.500 Menschen der Einladung von Pfarrer Ulrich Parzany gefolgt und suchten das Gespräch mit eigens für den Anlass geschulten Seelsorgern an den Veranstaltungsorten, deutlich mehr als bei allen vorhergehenden Veranstaltungen. Zahlen für die übrigen Länder werden in den kommenden Tagen vorliegen. „Wir werden in den nächsten Wochen nach den Ursachen für das extrem gestiegene Interesse an unserem Gesprächsangebot suchen“, sagte Ulrich Parzany.

Parzany: Klartext reden und Profil zeigen

Die Menschen seien auf der Suche nach einer klaren Antwort auf die Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Parzany: „Es ist fantastisch, dass wir in Deutschland so frei und ungehindert über diese Frage reden und streiten können. Denn wo Zweifel verboten sind, wird auch das Staunen unmöglich – das haben gerade wir Deutschen in unserer Geschichte ausgiebig erlebt. Jetzt ist es nötig, dass wir Christen Klartext reden und Profil zeigen.“